… Fluch oder Segen? Ich kann mich nicht entscheiden.
Musik – was wäre die Welt ohne sie? Leise. Sehr Leise. Langweilig. Ruhig. Leer.
Ich höre viel Musik, auch viel verschiedene Musik. Natürlich hab ich meine Favoriten, aber ich mag eben Musik.
Musik hat mir durch schon so manche Krise geholfen, hat mir geholfen, meinen Tränen freien Lauf zu lassen, hat mich wieder getröstet. Musik hat mir Kraft gegeben, mir Mut gemacht. Musik hat mich fröhlich gemacht, mich zum Tanzen und singen bewegt (laut und schief am liebsten). An viele Songs hab ich ganz besondere Erinnerungen, wunderschöne Momente, die für immer mit dem Song verbunden sind.
Aber manchmal ist es eben auch die Musik, die einen umhaut, wenn man glaubt, es geht einem gut und dann hört man diesen einen speziellen Song, der einen so tief trifft, dass man – obwohl man eben noch übers ganze Gesichte strahlte, weil es einem eigentlich sehr gut geht – in Tränen ausbricht, etliche Taschentücher braucht und kaum Luft bekommt, um sich zu beruhigen.
Musik, bei der man das Gefühl hat, dieser eine Text wäre direkt für einen geschrieben. Musik, bei der man sich fragt, wie es angehen kann, dass jemand genauso fühlen kann, wie man selbst, obwohl man sich fragt, wie man da wieder rauskommt. Musik, die einen so berührt macht, dass man sich nicht mehr wehren kann.
Ich denke, Musik ist beides: Segen und Fluch. Mein Leben wäre nichts ohne die Musik, aber es gibt so Songs in so bestimmten Momenten, auf die ich einfach sehr gut verzichten kann. Ich werde weiter Musik hören und besser kann man es gar nicht sagen:
