… und pünktlich gibt es auf meinem Blog eine neue Seite. Ich freu mich, wenn Ihr mal gucken geht, was es damit auf sich hat.
Archiv für den Monat Dezember 2011
… Frohes Neues …
Ich haben in diesem Jahr
gelacht…
geweint…
gelebt und erlebt…
vieles akzeptiert…
manches verziehen…
selbst Fehler gemacht…
Menschen kennengelernt, manche wichtig, manche unwichtig…
aus Erfahrungen gelernt…
manches bereut…
vieles gelernt, besonders über mich…
viele Dinge zum ersten Mal gemacht …
All das, ist nun Teil des Menschen, der ich heute bin… jedes Jahr formt mich weiter… jede Erfahrung lehrt mich etwas…
Nun geht wieder ein Jahr….. ein Neues beginnt…. und ich hab keine Ahnung, was es mit sich bringt!
Guten Rutsch und ein Jahr 2012, in dem sich Wünsche erfüllen.
… im nächsten Leben …
… mach ich irgendwas Kreatives (vielleicht auch schon in diesem, aber das steht noch nicht fest…).
Die langweilige weiße Ikea-Malm-Kommode hab ich heute verschönert:
(Entschuldigung für die schlechte Bildqualität, war die “kleine” Kamera, die bei schlechten Lichtverhältnissen immer sehr schlechte Bilder macht, aber ich war zu faul, die “große” Kamera zu holen)
Die Kommode hat eine Schicksalsbedeutung für mich, ist es doch die Kommode, bei deren Zusammenbau mir mein Ex erzählte, dass er sich in eine andere Frau verliebt hat, die Kommode, die ich tags zuvor beim Möbel-Schweden kaufte, während mir meine Freundinnen gegenüber saßen und schon wussten, was da auf mich zukommen würde. Und deshalb ist sie mir auch so wichtig… Und jetzt finde ich sie einfach noch ein bisschen schöner…
… 2011 …
… ich hab mich wieder an das Stöckchen (2010 und 2009 und 2008) erinnert. Und möchte es nun im vierten Jahr machen, ist ja schon fast Tradition.
Vorherrschendes Gefühl für 2011?
Unwissenheit.
2011 zum ersten Mal getan?
Eine Trennung erlebt.
2011 nach langer Zeit wieder getan?
Ich selbst zu sein.
2011 leider gar nicht getan?
So viele Dinge – so verdammt viele Dinge.
Wort des Jahres?
Geschockt. Eigentlich nur die letzten 10 Wochen wirklich aktuell, aber es überstrahlt alles.
Zugenommen oder abgenommen?
ABGENOMMEN! (YES!!!)
Stadt des Jahres?
Boltenhagen.
Alkoholexzesse?
Jep.
Haare länger oder kürzer?
Definitiv kürzer.
Kurzssichtiger oder Weitsichtiger?
Gleichbleibend, Tendenz gen Kurzsichtiger. Aber in vielen Dingen viel Weitsichtiger.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Weder noch.
Höchste Handyrechnung?
keine Ahnung.
Krankenhausbesuche?
Der übliche Kontrolltermin beim Kinder-Kardiologen. Sonst keiner. Sehr gut.
Verliebt?
Nein. Nicht mehr.
Most called person?
Keine Ahnung.
Die schönste Zeit verbracht mit?
Meinem Sohn. Und mit mir selbst.
Die meiste Zeit verbracht mit?
Meinem Sohn.
Song des Jahres?
Da sind so einige. Hauptsächlich aber Songs von A.d.e.l.e., L.a.i.t.h.A.l.-D.e.e.n., J.u.p.i.t.e.r.J.o.n.e.s. !
Buch des Jahres?
Dieses Jahr gibts sogar eins “Zwei an einem Tag” von David Nicolls. So ein wunderbares Buch hab ich seit Ewigkeiten nicht gelesen.
TV-Serie des Jahres?
Keine bestimmte.
Erkenntnis des Jahres?
Ich habe viele wichtige Erkenntnisse gewonnen, aber die wichtigste ist wohl, dass ich in den letzten Jahren nicht mehr bei mir selbst war. Und das sich das dringend ändern muss.
Drei Dinge auf die ich gut hätte verzichten können?
Mit Sicherheit die Trennung von meinem Ehemann.
Schönstes Ereignis?
Meine Mutter-Kind-Kur mit meinem Sohn. Es war ein einzigartiges und unendlich wichtiges Ereignis für mich-
2011 war mit einem Wort?
Unschön.
Ich wünsche mir für 2012 sehr, dass mein Leben einen großen Schritt voran geht.
Ich wünsche mir für 2012, dass ich endlich einen Job finde. Das wäre so unendlich wichtig für mich.
Ich wünschte mir, dass ich dieses Haus halten kann, meinem Sohn und mit das Zuhause erhalten kann.
Ich wünsche mir, dass ich diese Kraft und diese Stärke, die ich jetzt habe, beibehalten kann, besonders auch für meinen Sohn.
Ich wünsche mir, das sich mein Leben nach den stürmischen Wochen wieder beruhigt.
Und ich wünsche mir vielleicht, dass ich im Laufe des Jahres damit aufhören kann, allein zu sein.
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen, die hier lesen, ein frohes neues Jahr 2012, in dem sich viele Wünsche erfüllen.
… fast geschafft …
… ich habs fast geschafft. Und was bin ich froh, wenn Weihnachten zu Ende ist. Und ich überlebt hab.
… es ist soweit …
… der Heiligabend ist da. Vom Zwerg heißersehnt, von mir eher gefürchtet.
Ich habe einfach keine Weihnachtsstimmung dieses Jahr. Es fehlt jemand in meinem Leben und das kann ich auch zwar an den meisten Tagen gut ab, aber wenn dann die Familie unterm Baum zusammen kommt, alle fröhlich sind, dann ist diese Lücke einfach so unglaublich groß. Und so fallen eben keine Schneeflocken vom Himmel (zum Glück nicht auch das noch!), sondern Tränen aus meinen Augen. Ich mache mit, so gut ich kann, aber auch mein Körper streikt, ich bin krank. Sehr schmerzhafter Husten, keine Stimme, Halsschmerzen und Schnupfen machen es mir zusätzlich schwer.
Am liebsten würde ich mich im Bett verkriechen und einfach nicht da sein. Einfach so tun als wäre es ein Tag wie jeder andere. Kann ich aber nicht, da ist ein mega-aufgeregter 3-jähriger, der ein Recht auf Weihnachten mit allem drum und dran hat. Also bin ich tapfer. Wir gehen in die Kirche, der Weihnachtsmann kommt, es gibt das obligatorische große Essen. Einmal das Komplettpaket bitte.
Morgen dann noch einmal das große Familienfrühstück. Und dann ist hier Ruhe angesagt, Wir werden viel spielen, kuscheln, die Tage im Schlafanzug verbringen und hoffen, dass das Wetter nicht so schlecht wird, wie angekündigt.
Ich freue mich auf meinen Sohn, der heute wieder ein Gedicht aufsagen wird, auf die leuchtenden Augen, wenn er diese hier auspackt und all die anderen Geschenke. Ich freue mich auf das Krippenspiel in der Kirche. Ich gehe nicht jeden Sonntag in die Kirche, aber es gehört an Weihnachten für mich einfach dazu. Und dann heule ich eben, lass die Leute doch gucken. Ich habe ein Recht dazu, ich habe einen Grund und wenn das wem nicht passt, soll er halt woanders hingucken.
Ich mochte Weihnachten noch nie besonders, daran hat sich dieses Jahr auch nichts geändert. Und das wird auch nicht mehr passieren. Ich mag weder Weihnachten noch Silvester. Ich bin froh, wenn der ganze Quatsch vorbei ist.
Habt einen tollen Heiligabend und zwei wunderschöne Weihnachtstage.
… manche Briefe …
… hauen einen einfach um. Heute hatte ich einen ganz Blöden in der Post und musste heftig schlucken. Was daraus wird, weiß ich nicht. Heute ist dann der Himmel mal nicht blau, sondern grau…
Aber auch das schaffe ich irgendwie, Probleme sind da, um gelöst zu werden…
… Ja, …
… zu pink! Das hier ist auch noch nicht perfekt, aber immerhin gefällt es mir besser, es ist klarer und nicht so verspielt. Gefällt mir gerade besser…
… Neues …
… wird es in 2012 vieles geben.
Die erste neue Sache mache ich gerade schon, da meins aber noch nicht fertig ist, ich das aber gerne schön erzählen würde, hab ich mich mal auf meiner Lieblings-Internetseite www.pinterest.com des dortigen Fotos bedient, welches mir die Idee dazu geliefert hat:
Ich hab große Karteikarten gekauft, diese mit dem jeweiligen Datum beschriftet. Und werde von nun an jedes Jahr an nahezu jedem Tag etwas drauf schreiben, was ich gemacht hab. Etwas, das mir wichtig erscheint. Dinge, die in meinem Leben passieren und mir wichtig sind. Ich hoffe, ich finde jeden Tag etwas und vergesse das Aufschreiben nicht.
Die Karten sind fertig, ich brauch nur noch die Trennblätter und den passenden Karton.
Hach, ich freu mich drauf…
… ein fast perfektes Wochenende …
… ist heute.
Ich bin seit gestern morgen kinderlos, der Zwerg ist das erste Mal über Nacht bei seinem Vater. Und es geht ihm gut dort, ich hab gestern kurz mit dem Papa telefoniert und der Zwerg fühlt sich wohl. Er fand es auch nicht besonders schlimm, die Neue kennenzulernen und mit dem Hund kam er wohl auch klar.
Ich fühle mich ein bisschen verwaist. Aber ich mache das beste daraus.
Gestern nachmittag hatte ich die Hütte voll mit lauter lieber Frauen zur Party mit vielen Sachen aus Plastik, gestern abend hab ich 3 Folgen Gilmore Girls hintereinander geguckt und bin dann ins Bett gegangen und hab noch Fernsehen geguckt. Herrlich.
Heute morgen war ich dann pünktlich um 5.38 Uhr wach. Prima. Bis um halb sieben hab ich mich von links nach rechts gedreht, der Kopf war beschäftigt. Der Entschluss, das Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen, war mal wieder goldrichtig, ich würde so müde, dass ich wieder eingeschlafen bin und erst kurz vor NEUN wieder wach geworden bin. Welch ein Luxus!!!
Dann bin ich einfach liegengeblieben, hab den Fernseher angemacht, ein bisschen gelesen. Dann frühstücken, duschen, anziehen. Dann hab ich mich wie geplant daran gemacht, endlich mal den Keller aufzuräumen, hab aber nicht ganz fertig gemacht, weil ich keine Lust mehr hatte, aber die Veränderung ist deutlich zu sehen. Ich hab ja beschlossen, an meinen “freien Wochenenden” auch Dinge zu tun, die sein müssen, aber eben auch mal an mich zu denken und Kraft zu tanken. Also aufgehört, mich nochmal an Rührei versucht, diesmal hats funktioniert, lecker gegessen.
Dann hab ich noch die fertige Maschine Wäsche aufgehängt. Zwischendurch einfach immer wieder mal ne Pause, ein bisschen Internet, Fernsehen. Weihnachtsgeschenke ausprobieren
(nicht dass das Kind das Teil auspackt und Mama keine Ahnung hat). Gleich möchte ich noch Biathlon gucken und dann endlich das Bett des Kindes umbauen. Er hat ja ein Mitwachsbett, bisher ist es als kleinste Variante aufgebaut. Was bisher auch ok war, aber er hat halt auch noch sein Babybettzeug und so langsam wird die Decke irgendwie zu klein. Ich hab günstig eine neue kaufen können, ein Kopfkissen hatte ich noch und jetzt werd ich das Bett größer machen und dann bekommt er sein sehnlichst gewünschtes großes Bettzeug. Schon vor Weihnachten.
Ich vermisse meinen Sohn schon sehr. Es ist sehr ruhig hier. ABER: Ich gönne ihm die Zeit mit seinem Vater so sehr, dass ich meine Gefühle hintenan stelle. Er vermisst seinen Papa sehr und dann natürlich exklusiv das Wochenende mit ihm verbringen zu können, es macht ihn bestimmt glücklich. Er hat in der neuen Wohnung des Papas ein eigenes Zimmer und eigene neue Möbel und fühlt sich bestimmt wohl dort. Er wird jetzt noch einmal in der Woche nach Weihnachten dort sein und ab Januar dann regelmäßig alle 2 Wochen übers Wochenende! Mir ist wichtig, dass er trotz der Trennung seiner Eltern mit beiden aufwächst, er hat ein Recht auf seinen Vater und mir ist es wichtig, dass er auch Zeit mit ihm verbringt. Und auch wenn es noch so egoistisch klingt: Auch ich freue mich auf die Wochenenden, meine freien Wochenenden. Ich habe viele Pläne für die Zeit allein, ich werde die Chance haben, Kraft zu tanken, natürlich will ich ausgehen und natürlich will ich Spaß. Aber auch die Ruhe soll bei mir nicht zu kurz kommen. Und natürlich wird es Wochenenden geben, da wird hier eine große Leere sein und da werden hier Tränen der Einsamkeit fließen, aber das gehört wohl dazu.
Aber jetzt freu ich mich auf noch 2 1/2 einsame Stunden und dann ab 17:00 Uhr auf meinen kleinen Sonnenschein. Er fehlt hier sehr…

