… Laterne, Laterne …

… Sonne, Mond und Sterne!

Die dunkle Jahreszeit beginnt und ich hab mich ans Basteln gesetzt. Mach ich gerne mal. Nicht für jeden Tag, aber so hin und wieder. Und leuchtende Kinderaugen entschädigen für alles. Der Zwerg bastelt zwar auch im Kindergarten eine Laterne, aber diese Woche sind Ferien und am Samstag wollen wir das erste Mal los. Also musste eine andere Laterne her! Et voila:

Das ganze war ein Bastelsatz, den ich gekauft hatte. Es hat mich schon 1 1/2 Abend gekostet, das Laternchen zu basteln, da der Kleber auf der Wellpappe einfach nicht halten wollte, ich musste dann erst neuen Kleber kaufen. Jetzt hält das Ding hoffentlich zusammen, was nach Samstag ist, wird sich zeigen.

Und dann äußerte sich die Schwester darüber, dass ihr Sohn noch keine Laterne hat. Da sie aufgrund ihres Umzuges noch keine Zeit hatte, hab ich ihr das schnell mal abgenommen. Heute schnell in den Bastelladen, Buch duchgeguckt, Idee gehabt, Sachen eingekauft und heute abend in nicht mal einer Stunde schnell mal eben nachgebastelt.

(sorry für die schlechte Bildqualtität, aber ich hab nur schnell die kleine Kamera genommen, die Bilder werden im Dunkel halt so blöd!!!)

Für so mal eben auf die Schnelle find ich die Laterne echt süß und ich bin gespannt, was der Sohn morgen sagt, wenn er sie sieht. Ich seh mich schon wieder basteln!!!

 

 

 

… Erinnerungen …

 

… wurden gestern wach: Das Schild der Kneipe, in der ich den besten aller Männer das erste Mal sah.

Wer uns kennt, weiß, dass der beste Mann und ich uns im Internet kennengelernt haben, es war am 11.11.2000.

Und damals wohnte ich in Rendsburg und er in Kappeln (zumindest unter der Woche).

Und Eckernförde (die Mitte zwischen beiden Orten), trafen wir uns.

Am Bahnhof parkte mein Auto neben seinem ein, ein erster scheuer Blick rüber.

Dann sind wir in diese Kneipe spaziert, der Mann aß Lasagne, ich aß gar nichts.

Viel zu groß war die Aufregung.

Und als wir die Kneipe verließen, hielten wir uns an den Händen und unsere Zukunft lag vor uns.

Das war am 22.02.2001. Also vor über 10 Jahren.

Hach.

… fünf …

… schon wieder ein Jahr um.

Fünf ganze Jahre sind wir schon verheiratet, ich hab einen Flashback nach dem nächsten. Um diese Zeit vor 5 Jahren saß ich auf einem Stuhl im Wohnzimmer meiner Eltern, die Friseurin macht meine Haare, meine Großmutter und meine Mutter räumten auf. Mein Mann (!) brachte meinen Brautstrauß (der untere), den mein Vater mir stolz überreichte und meine Mutter und meine Großmutter in Entzückung ausbrechen ließ. Ich war eigentlich nur bemüht, nicht zu heulen. Es war alles so wundervoll und schlicht der perfekte Tag.

Ich bin inzwischen wieder sehr glücklich mit meinem Mann und auch glücklich, dass heute Gründonnerstag ist und er inzwischen seit fast einer Stunde schon zuhause ist. Ich bin dankbar, dass wir es geschafft haben, unsere Krise so gemeistert haben, jetzt schaffen wir es, da bin ich mir total sicher.

Und jetzt wartet noch die Unendlichkeit auf uns…

… etwas ruhiger …

… müssen wir es in den nächsten Tagen und Wochen angehen lassen. Der Kleine braucht uns im Moment so sehr und er braucht so sehr sein gewohntes Umfeld und seinen Alltag inklusive unserer Routine. Die letzten Wochen, der Besuch meiner Schwester mit meinem Neffen und die Fahrt zu ihr nach Hause (da meine Mutter krank geworden ist, habe ich meine Schwester nach Hause gefahren, habe 2 Tage drangehängt und bin dann mit dem Zwerg allein nach Hause gefahren) haben den Kleinen sehr aus der Bahn geworfen.

Dazu kommt, dass zuverlässig auch in Jahr vor seinem Geburtstag eine schwierige Phase durchmacht, hatten wir schon vor dem ersten und dem zweiten Geburtstag und so ist das auch in diesem Jahr nicht anders. Er braucht unwahrscheinlich viel Körperkontakt und Aufmerksamkeit. Seit letzter Woche stottert er ganz ganz schlimm, manchmal bekommt er kaum einen Satz gerade raus. Aus allem, was ich gelesen hab, ist das völlig normal, eine Reaktion auf den Streß der letzten 3 Wochen in Kombination mit einem Entwicklungsschub.

Aber: Es ist anstrengend. Ich will und darf ihm nicht zeigen, dass er etwas falsch macht, gleichzeitig fällt es mir schwer, so zu tun als wäre nichts. Es ist schwierig, er merkt selbst, dass was nicht in Ordnung ist.

Durch den Besuch meiner Schwester und meines Neffen hat er dann auch noch einen kleinen Schritt zurück gemacht in der Entwicklung, hat ständig die Hände im Mund zum Beispiel. Das hatte er vorher überhaupt. Mein Neffe ist 11 Monate alt, da ist es natürlich, dass es so ist. Unsere Nächte sind anstrengend, mein Kind, das immer schlief, wird nunmehr dauernd wach und ruft nach mir. Es passt in unsere Situation, aber es bringt mich auch an meine Grenzen, meinen knapp 3 Jahren alten Kind nachts um 2:27 Uhr erklären zu müssen, dass jetzt Schlafenszeit ist. Mein Neffe schläft sehr schlecht, wird nachts dauernd wach und macht Theater (ich hatte schon mal davon erzählt). Und da mein Sohn das natürlich mitbekommt, erzählt er mir gerne mitten in der Nacht, sein Cousin würde schließlich nachts auch immer Theater machen, da dürfte er das auch.

Und so geht es weiter. Ich könnte noch so viele Geschichten erzählen. Es ist halt schwierig im Moment, ich bin dankbar, dass das lange Osterwochenende vor der Tür steht und wir vielleicht einfach etwas zu Ruhe kommen. Hier fließen viel zu viele Tränen in der letzten Zeit, ich bin ziemlich geschafft von allem.

Trotz der ganzen Probleme bin ich im Moment so glücklich. Meine Ehe, die schon zu Ende war, die gescheitert und beendet war, hat sich blendend erholt und ich bin glücklicher als je zuvor mit meinem Mann. Ich bin so dankbar, dass ich ihn an meiner Seite hab und ich bin stolz, dass wir es geschafft haben und uns nicht unterkriegen lassen.

Mein Sohn ist wirklich wundervoll, er kann das komplette ABC, sprechen und singen, er kann locker bis 15 zählen und was der so alles kennt und erkennt, was er alles weiß, was er alles spricht und in Sätze packt ist einfach nur unvorstellbar. Und: Er ist das total Draußen-Kind geworden, wann immer es geht, raus an die frische Luft, Garten, Spielplatz, Sandkiste, Dreiradfahren – Hauptsache raus. Vor einem Jahr noch unvorstellbar ist es heute einfach normal. Er hat seine L-E-G-O-Steine entdeckt und ich strahle vor Glück, meine beiden Männer sitzen vor mir auf dem Fußboden und spielen mit der L-E-G-O-Eisenbahn.

Wir haben so viele Pläne und Ziele, die wir erreichen wollen, aber die müssen erstmal ein bisschen warten, erstmal müssen wir zur Ruhe kommen. Aber ich weiß, wir schaffen es. Und ich freue mich unendlich darauf, die Welt mit den beiden Menschen zu erobern, die mir im Leben am wichtigsten sind, meine Männer.

… Hallo? …

… liest hier eigentlich noch regelmäßig jemand?

Ich würde mich sehr freuen, wenn jeder, der diesen Post hier liest einfach mal *piep* sagt!

 

Ansonsten ist es still hier, der Besuch der großen Schwester wird voll ausgenutzt.

Demnach liegt hier alles brach (nicht, dass hier in letzter Zeit besonders viel los gewesen wäre *hüstel*). Aber ich will ja mehr, aber oft fehlt abends Zeit oder Lust oder Worte!

Wünsche Euch schon mal ein schönes Wochenende!

 

 

… einmal jammern …

… und dann ist wieder gut”. Sagte meine Mutter früher. Einmal alles rauslassen und dann weitermachen. Okay und da das mir gerade so in den Sinn kommt:

Ich schaff nichts. Überall tolle Projekte: Hier zum Beispiel. Oder hier. Oder hier und hier. Und ich bekomme es nicht hin, mitzumachen.

Mein Chef ärgert mich, obwohl ich nicht mal arbeiten gehe. Aber dieses Telefonat von heute nervte mich zu Tode.

Ich könnt gerade irgendwie mal ein bisschen mehr Bestätigung brauchen. Ein bisschen Lob, ein bisschen “hast Du gut gemacht!”, ein bisschen WOW. Einfach Bestätigung. Fehlt mir gerade total.

Mein Fotoblog liegt brach. Ich schaff es nicht. Ich weiß nicht warum, es ist nicht so, dass ich keine Fotos mache oder so. Aber auch das ist so wenig geworden. Und Bilder von der Kamera ziehen, durchgucken, bearbeiten, hochladen – das ist irgendwie zuviel des Guten.

Ich will soviel erzählen, von dem Kleinen und von mir, will so viel zeigen (Kochsachen, Nähsachen, mein Weihnachtsgeschenk).

Ich möchte mehr kommentieren bei Euch. Ich muss mich überhaupt nicht wundern, dass niemand bei mir kommentiert, ich tus ja auch nicht.

Meine Hand tut immer noch weh, ich habe Schnupfen und alles nervt mich so unendlich.

Und meine Fahrt im Januar nach Holland mit der besten aller besten Freundin fällt geflissentlich aus. Und ich hatte mich so gefreut. Ob und wann sie nachgeholt wird, steht in den Sternen.

Ich will nicht wieder abrutschen in dieses dämliche Gejammere, vielleicht liegt es auch an der Jahreszeit oder am Wetter. Vielleicht auch an der allgemeinen Situation. Ich weiß es nicht, ich nerve mich selbst so sehr. Ich bekomme den Hintern nicht mehr hoch, mein innerer Schweinehund ist soooooo groß.

So und jetzt ist gut. Genug gejammert. Jetzt gehe ich an meine Nähmaschine und nähe. Und dann gehe ich ins Bett und freue mich einfach nur auf Morgen. Morgen haben wir Freunde zum Essen da, es gibt Pizza zum Selbstbelegen. Und ich lerne endlich den neuen Freund der besten aller besten Freundin (sie sind schon seit 8 Monaten zusammen). Morgen früh ein bisschen Hausarbeit und morgen Nachmittag Krabbelgruppe mit dem Kleinen.

Und morgen früh ist die Welt wieder bunt und nicht mehr so elendig grau in grau wie heute. Und dann wirds hoffentlich endlich besser.

… mein Wochenende …

  1. Freitag war wie immer – Mann kommt nach Hause (hat jetzt 2 Wochen Lehrgang nur 20 km von hier, ist also mit einer Ausnahme jeden Abend zuhause!!! *freu*) – einkaufen. Und dann:
  2. Tasche packen. Samstag sollte es losgehen zu meiner Schwester.
  3. Samstag in aller Frühe aufstehen, fertig machen, Kind wecken, frühstücken, Auto meines Vaters einladen. Losfahren. Wir sind super in der Zeit. Und dann:
  4. Mein Vater sagte noch “hier muss man aufpassen, hier ist immer viel Wild” und da knallte es auch schon, mein Vater machte eine Vollbremsung. Ich sah den Hirsch quer über die Straße schleudern (er ist dann aber doch noch weitergelaufen). Auto kaputt. Und meine Nerven, die bei Wild und bei Glatteis eh nicht die besten sind, total im Arsch. Toller Start. Also:
  5. Austeigen, Polizei rufen (kommt nicht, wenn das Vieh nicht mehr auf der Straße liegt), Jäger anrufen (kommt auch nicht, ist im Urlaub). Umkehren, nach Hause fahren. Auto abkleben, Gepäck in unser Auto einladen. Losfahren. Fünf Personen, ein riesiger Kindersitz – ehrlich? Zeitweise fühlte ich mich wie im Schweinetransporter. Es war super eng, das Kind super quengelig. Der Mann und ich erkältet, mein Vater hatte schlechte Laune. Und wieder losgefahren. Und dann:
  6. 5 1/2 Stunden (inkl. Pausen) quer durch Deutschland gefahren, um ein paar Stunden mit meiner Schwester, meinem Schwager und Neffen zu verbringen. Chaos pur, 6 Erwachsene und 2 Kinder auf 63 qm. Geschlafen haben wir Gott sei Dank auswärtig. Weihnachtsbescherung nachgeholt, Kuchen essen, Rumgammeln. Raus ging nicht mehr wegen meinem Neffen.
  7. Die Nacht war ruhig, heute Morgen dann wieder zu meiner Schwester, ein langen Spaziergang gemacht. Wieder rein in den Schweinetransporter und nach Hause fahren.

Ich bin geschafft, sehr froh, wieder zuhause zu sein. Heute geht es früh ins Bett – ich krieg ne Erkältung und der Unfall steckt mir echt in den Knochen. Eigentlich ist nichts passiert, das Auto ist halt kaputt. Aber dieses Bild und dieses Geräusch des Aufpralls lassen mich noch nicht richtig los…

… und wieder mal …

… auf ein Neues!

Ich wünsche Euch allen ein gesundes und schönes 2011, ein wundervolles Jahr mit vielen Wünschen, die in Erfüllung gehen!

Vorsätze fürs neue Jahr habe ich nicht, dieses Jahr wird irgendwie aufregend:

  • Das Kind wird 3 und damit dieses Jahr zum Kindergartenkind. Oh, wenn ich nur daran denke *schmunzel*, er ist doch gestern erst geboren (ist übrigens ein Running-Gag hier bei uns zuhause!)
  • Es kommen wieder Babys auf die Welt von guten Freunden und ich bin schon gespannt, was für neue Menschen da zu uns kommen.
  • Ich werde dieses Jahr 30. Eigentlich überhaupt nicht schlimmes, aber irgendwie beschäftigt mich es doch. Mit mir zusammen werden 3 beste Freundinnen ebenfalls 30. O je, das gibt Kopfschmerzen..
  • Meine Elternzeit läuft ab und ich muss mir Gedanken über meine berufliche Zukunft machen, ob und wie und was… Mal sehen, was sich da so ergibt…

Und dann sind da natürlich noch die vielen kleinen anderen Dinge, von denen ich noch nichts weiß, vielleicht auch gar nichts wissen will…

Mein guter Vorsatz vom letzten Jahr – den möchte ich glatt übernehmen. Manchmal habe ich es geschafft, meistens aber doch eher noch nicht und deshalb in diesem wie im letzten Jahr:

Ich möchte nett zu mir sein, positiv denken, bewusst genießen, öfter ausruhen.

 

Unser Jahr beginnt ja immer gleich: Mit dem Geburtstag des Liebsten.

Mein Schatz, Σε αγαπαω und χρòνια πολλά.