… dieser Artikel …

… liest sich (zumindest am Anfang) für mich, als hätte ich ihn geschrieben.

vom (sich) Wiederfinden

Schon seit gefühlten Ewigkeiten war ich nicht mehr mit der Kamera unterwegs. Zum einen fehlt mir schlicht die Zeit, als alleinerziehende, berufstätige Mutter im Eigenheim mit Garten ist es nicht so einfach. Vor ein paar Wochen noch hatte ich jedes zweite Wochenende frei, nun arbeite ich eben diese Wochenenden.

Zum anderen fehlt mir ein bisschen die Inspiration, ich hinterfrage jedes Motiv. Früher hab ich einfach auf den Auslöser gedrückt und hinterher geguckt, was daraus geworden ist, verworfen oder bearbeitet. Je nachdem. Heute drücke ich gar nicht erst auf den Auslöser, weil ich mich frage, warum sollte ich das 736. Bild von Wolken am Himmel machen. Ich hab doch schon 735.

Selbst auf der Hochzeit meiner besten Freundin hab ich kaum Bilder gemacht. Nur ein paar Schnappschüsse. Mehr nicht. Dabei wollte ich so gerne tolle Bilder machen, als weiteres Geschenk. Die Bilder, die ich hatte, hab ich ihr gegeben und sie hat sich trotzdem sehr gefreut.

Und für Bilder von meinem Sohn muss ich mich manchmal schon zwingen, die Kamera in die Hand zu nehmen, um zumindest ein paar Bilder von meinem Sohn zu machen. Ich möchte so viel festhalten, er wird so schnell groß. Aber die Kamera liegt auf dem Schrank und setzt Staub an.

Meine kleine Kamera ist leider kaputt, ist dem Sohnemann aus Versehen runtergefallen, direkt aufs Objektiv. Tja, das wars dann. Vielleicht gibt es irgendwann eine neue. Mal sehen, im Moment gerade eher nicht.

Fotografieren war immer meine große Leidenschaft. Aber seit dem mein Leben sich so radikal verändert hat, ist diese Leidenschaft irgendwie erloschen. Ich finde das selbst schade und vor allem blöd, Fotografieren ist eines der schönsten Hobbys, die es gibt (übrigens verhält es sich mit dem Nähen genauso!). Aber ich kann mich einfach nicht motivieren.

Ich hoffe sehr, es kommt irgendwann zurück. Im Moment hab ich einfach wieder das Gefühl, zu viel zu wollen, das perfekte Bild zu machen und bin dann enttäuscht, wenn ich es nicht schaffe. Meine eigenen Ansprüche sind sehr hoch. Überall springen einem (augenscheinlich) perfekte Fotos entgegen, sei es in der Blogwelt oder in den sozialen Netzwerken. Und meine eigenen Ansprüche werden dem halt im Moment nicht gerecht. Eigentlich ein Grund, es extra zu versuchen, zu probieren, zu experimentieren. Aber ich fühle mich derzeit davon erdrückt und hab das Gefühl, keine guten Bilder mehr zu machen, sondern nur stümperhafte Amateuraufnahmen. Und dafür ist mir meine Zeit schlicht zu schade im Moment. Es gibt wichtigere Schlachten zu schlagen.

Aber ich hoffe sehr, dass es irgendwann zurückkommt, das Verlangen, zu fotografieren und vielleicht dann auch mal ein perfektes Bild zu machen. Bis dahin wisch ich zwei Mal die Woche den Staub von meiner Kamera…

… FOTOS!!! …

… endlich.

An den beiden Bildern sieht man deutlich, wie unterschiedlich das Wetter war. Mal trüb, mal himmelblau. Und wie unterschiedlich ein Motiv wirken kann… Der Turm stand an “unserem” Strandaufgang…

Im Osten geht die Sonne auf. Wir hatten wirklich Glück und hatten etliche Tage mit solchen Sonnenaufgängen:

Und auch wieder unter. Auch wenns regnet, die Sonne ist immer da.

Es gibt wunderschöne Abschnitte am Strand…

“The Ocean is where i belong” – wohl einer der Kernsätze meines Lebens. Und wenn der Kopf zu voll ist, dann gehts ans Wasser und mir gehts besser. Großartige Kulisse…

Das Meer ist nie wirklich weit weg und auch zur Steilküste war es nicht weit. Wir haben dort oft unsere Mittagspausen verbracht, wenn das Wetter gut war. Schon beeindruckend.

Und wenn man die Augen weit aufmacht, gibt es so viele Details…

Die Seebrücke versinkt im Nebel. Ich war so oft da, hatte aber nie die Kamera mit :-(

Und wie im Herbst eben üblich, hatten wir Nebel, Nebel und Nebel. Aber für Fotos natürlich wunderschön…

Der Zwerg und ich. Hand in Hand. Fest zusammen. Wir schaffen alles.

Wohl eines der beeindruckensten Bilder, die ich gemacht hab. Dieser Himmel, bin selbst ganz verliebt.

Dieses Bild ist am ersten Sonntag entstanden, 4 Tage nach Anreise. Und es hängt inzwischen in meinem Esszimmer, mit genau diesem Spruch. Inzwischen ist mein Weg schon etwas klarer, aber man kann nie wissen, was hinter der nächsten Kurve auf einen wartet.

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Ich erinnere mir so gerne an die Zeit zurück. Es war wirklich ein Traum. Ich würde sofort nochmal fahren, wenn ich nur könnte. Aber vielleicht gönn ich mir irgendwann einfach mal so ne Nacht dort, ist ja nicht so weit weg. Und mein Tagebuch hab ich ja auch noch…

… ich …

… ich und meine Kamera. Eine Einheit. (und ich mochte meine Haare heute, sie saßen heute ausnahmsweise perfekt).

… Nachwuchs …

… nein, nicht bei uns, naja, jedenfalls nicht direkt. Aber mein Sohn, bekannterweise 3 Jahre alt, hat das Fotografieren, Entschuldigung, das “Gratofieren” (So nennt es mein Sohn) entdeckt. Und so konnte ich zumindest zeitweise ganz entspannt durch Antwerpen bummeln, denn ich gab ihm meine kleine Compact-Kamera und er knipste fröhlich drauf los. Natürlich ist da viel dabei, was eigentlich völlig unbrauchbar ist. Aber ein bisschen was ist doch schön – besonders, weil er schlicht eine ganz andere Perspektive hat, als ich.

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Nicht schlecht, oder?

… in love ♥ …

… aber sowas von sind diese beiden Hübschen, die mir am Freitag vor die Linse kamen. Meine allerbeste Freundin und ihr Verlobter. Wunderschöne Bilder sind entstanden, die für die Vorabankündigung ihrer Hochzeit verwendet werden sollen. Es waren wundervolle zwei Stunden, was man an den Bildern auch sieht:

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Danke an Euch zwei, es hat so viel Spaß gemacht und die Bilder sind wunderschön (ich weiß, Eigenlob stinkt!)!

Und natürlich auch Danke, dass ichs zeigen darf!

… einen Einblick …

… in meine Urlaubsfotos. Nachdem ich – untypischerweise – aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und des Ärgers und Stresses den wir hatten, die ersten zwei Tage überhaupt nicht fotografiert habe – habe ich mich am Donnerstag in Antwerpen ausgetobt. Leider hatte ich bisher wenig Gelegenheit, die Bilder zu gucken, aber dieses Foto, dieser unverhoffte Blick, bermerkt nur im Augenwinkel, den würde ich auch ohne Foto im Gedächtnis behalten:

 

… mein Dank …

… geht an Stephanie. Letzten Dienstag durfte ich mit ihr losfahren (übrigens vielen Dank für die Chauffeur-Dienste) und sie fotografieren. Es hat viel Spaß gemacht und sie hat eingewilligt, dass ich ein paar der entstandenen Bilder zeigen darf. Hier sind sie:

 

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(mein Lieblingsbild)

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Liebe Stephanie, vielen Dank. Es war ein wundervoller Nachmittag. Danke für Dein Vertrauen und Danke, dass ich die Bilder zeigen darf.