Geschützt: … der Tag in Bildern …
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… ich weiß, der Geburtstag war schon Samstag, aber hier ist in den letzten Tagen viel los, ich finde erst jetzt Ruhe und Muße, den Post zu schreiben.
Meine Mücke,
mit 4 Jahren kann man kannst Du bzw. bist Du:
Mein Schatz, Du bist so groß geworden in den letzten Monaten, von kleinem Jungen ist da echt nichts mehr übrig. Du bist schon so “erwachsen”.
Du kannst mich auf 180 und wieder zurück in 20 Sekunden bringen. Wir haben es beide nicht leicht gehabt in den letzten Wochen und Monaten, aber wir haben auf unseren Weg gefunden, wir bekommen das hin.
Ich bin sehr neugierig, was aus Dir wird im nächsten Jahr, es warten viele Herausforderungen auf uns.
Du bist so vielfältig und besonders, ich kann das gar nicht in Worte fassen. Du bist schlicht und ergreifend einzigartig und was ganz ganz Besonderes. Ich kann mir ein Leben ohne Dich absolut nicht mehr vorstellen.
Ich liebe Dich so sehr.
Deine Mama
… bin ich. Ganz entspannt. So entspannt wie noch nie am Geburtstag des Sohnes…
Der Haushalt ist fertig, alle Vorbereitungen sind abgeschlossen. Ich sitze tatsächlich auf der Terrasse in der Sonne und freue mich auf die Rückkehr des Geburtstagskindes, das ein paar Stunden mit seinem Vater verbringt.
Woran genau das liegt weiß ich nicht, vielleicht daran, dass ich den Plan “mal nicht so ein Riesentheater” zu machen, zumindest halbwegs umgesetzt hab, vielleicht an den Ereignissen der letzten Tage, vielleicht aber auch daran, dass ich mich sehr verändert hab. Keine Ahnung.
Ich bin so rundum zufrieden heute… Schönes Gefühl… (Der Post zum Geburtstag des Sohnes kommt noch, dass ist mir mit dem Handy zu kompliziert.)
Schönen Tag Euch allen…
… von Urlaub. Morgen noch arbeiten und dann hab ich unglaubliche 5 (in Worten: FÜNF) Tage frei… Da kommen doch gleich Urlaubsgefühle hoch…
Die Tage sind vollgepackt, aber mit schönen Sachen, dass es mir fast nix ausmacht. Ist ja nur einmal im Jahr Kindergeburtstag… Kaum vorstellbar aber der Zwerg wird Samstag 4 (in Worten: VIER!!!)… Zwischen Kuchenbacken und Grillzutaten vorbereiten werde ich dazu nochmal was schreiben… Wie jedes Jahr…
… mit dem Sohn in der Sonne am Ostseestrand sitzen und Sandburgen bauen ist unglaublich schön… Aber wenn der Zwerg dann nach Hause kommt und bei einer Umarmung sagt:
Mama heute wars so schön, dass ich fast geplatzt wäre,
dass ist einfach unbezahlbar. Es war so schön mit ihm und der Gedanke dass er sich am Meer so wohlfühlt und unbeschwert ist wie ich, macht mich sehr sehr glücklich…
Unser Zuhause…
… gehe ich wie immer vorm schlafen gehen nochmal zum Zwerg.
Kind: Guten Morgen Mama.
Ich: Süßer ich geh erst ins Bett. (das gleiche hatten wir diese Woche schon mal…)
Kind: Ich guck mal wie spät das ist. Oh schon 22:59 Uhr(ja das Kind kann die Uhr lesen)
Ich: Schlaf schön weiter mein Schatz. Ich bin so froh dass es Dich gibt.
Kind: Mama, ich bin doch immer da. Ich geh nicht weg.
Ich: Ich lieb Dich.
Kind: Ich dich auch, Supermama.
Ich brauch ein Taschentuch, bitte.
Solche Momente zeigen mir einfach, dass ich es trotz der allgemeinen Doofheit unserer Situation ganz gut hinbekomme… Ein Kind zu haben ist das Einzigartigste, das ich erleben darf…
… ist heute.
Ich bin seit gestern morgen kinderlos, der Zwerg ist das erste Mal über Nacht bei seinem Vater. Und es geht ihm gut dort, ich hab gestern kurz mit dem Papa telefoniert und der Zwerg fühlt sich wohl. Er fand es auch nicht besonders schlimm, die Neue kennenzulernen und mit dem Hund kam er wohl auch klar.
Ich fühle mich ein bisschen verwaist. Aber ich mache das beste daraus.
Gestern nachmittag hatte ich die Hütte voll mit lauter lieber Frauen zur Party mit vielen Sachen aus Plastik, gestern abend hab ich 3 Folgen Gilmore Girls hintereinander geguckt und bin dann ins Bett gegangen und hab noch Fernsehen geguckt. Herrlich.
Heute morgen war ich dann pünktlich um 5.38 Uhr wach. Prima. Bis um halb sieben hab ich mich von links nach rechts gedreht, der Kopf war beschäftigt. Der Entschluss, das Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen, war mal wieder goldrichtig, ich würde so müde, dass ich wieder eingeschlafen bin und erst kurz vor NEUN wieder wach geworden bin. Welch ein Luxus!!!
Dann bin ich einfach liegengeblieben, hab den Fernseher angemacht, ein bisschen gelesen. Dann frühstücken, duschen, anziehen. Dann hab ich mich wie geplant daran gemacht, endlich mal den Keller aufzuräumen, hab aber nicht ganz fertig gemacht, weil ich keine Lust mehr hatte, aber die Veränderung ist deutlich zu sehen. Ich hab ja beschlossen, an meinen “freien Wochenenden” auch Dinge zu tun, die sein müssen, aber eben auch mal an mich zu denken und Kraft zu tanken. Also aufgehört, mich nochmal an Rührei versucht, diesmal hats funktioniert, lecker gegessen.
Dann hab ich noch die fertige Maschine Wäsche aufgehängt. Zwischendurch einfach immer wieder mal ne Pause, ein bisschen Internet, Fernsehen. Weihnachtsgeschenke ausprobieren
(nicht dass das Kind das Teil auspackt und Mama keine Ahnung hat). Gleich möchte ich noch Biathlon gucken und dann endlich das Bett des Kindes umbauen. Er hat ja ein Mitwachsbett, bisher ist es als kleinste Variante aufgebaut. Was bisher auch ok war, aber er hat halt auch noch sein Babybettzeug und so langsam wird die Decke irgendwie zu klein. Ich hab günstig eine neue kaufen können, ein Kopfkissen hatte ich noch und jetzt werd ich das Bett größer machen und dann bekommt er sein sehnlichst gewünschtes großes Bettzeug. Schon vor Weihnachten.
Ich vermisse meinen Sohn schon sehr. Es ist sehr ruhig hier. ABER: Ich gönne ihm die Zeit mit seinem Vater so sehr, dass ich meine Gefühle hintenan stelle. Er vermisst seinen Papa sehr und dann natürlich exklusiv das Wochenende mit ihm verbringen zu können, es macht ihn bestimmt glücklich. Er hat in der neuen Wohnung des Papas ein eigenes Zimmer und eigene neue Möbel und fühlt sich bestimmt wohl dort. Er wird jetzt noch einmal in der Woche nach Weihnachten dort sein und ab Januar dann regelmäßig alle 2 Wochen übers Wochenende! Mir ist wichtig, dass er trotz der Trennung seiner Eltern mit beiden aufwächst, er hat ein Recht auf seinen Vater und mir ist es wichtig, dass er auch Zeit mit ihm verbringt. Und auch wenn es noch so egoistisch klingt: Auch ich freue mich auf die Wochenenden, meine freien Wochenenden. Ich habe viele Pläne für die Zeit allein, ich werde die Chance haben, Kraft zu tanken, natürlich will ich ausgehen und natürlich will ich Spaß. Aber auch die Ruhe soll bei mir nicht zu kurz kommen. Und natürlich wird es Wochenenden geben, da wird hier eine große Leere sein und da werden hier Tränen der Einsamkeit fließen, aber das gehört wohl dazu.
Aber jetzt freu ich mich auf noch 2 1/2 einsame Stunden und dann ab 17:00 Uhr auf meinen kleinen Sonnenschein. Er fehlt hier sehr…
… wir sitzen im Auto und spielen “Ich sehe was, was Du nicht siehst.” (der Sohn nennt es “Ich sehe nicht, was Du nicht siehst” – das allein ist schon so süß, aber es kommt noch besser!).
Ich: “Ich sehe was, was Du nicht siehst und das ist blau.
Kind (rät erst ein bisschen rum und dann): “Mama, meinst Du die Plastiktüte da, die über den LKW gespannt ist?”
Ich: “Ja Süßer, genau die Plane dort, die meine ich!”
Und dann lach ich mich schlicht kaputt. (er ist manchmal einfach nur süß…)
… nein, nicht bei uns, naja, jedenfalls nicht direkt. Aber mein Sohn, bekannterweise 3 Jahre alt, hat das Fotografieren, Entschuldigung, das “Gratofieren” (So nennt es mein Sohn) entdeckt. Und so konnte ich zumindest zeitweise ganz entspannt durch Antwerpen bummeln, denn ich gab ihm meine kleine Compact-Kamera und er knipste fröhlich drauf los. Natürlich ist da viel dabei, was eigentlich völlig unbrauchbar ist. Aber ein bisschen was ist doch schön – besonders, weil er schlicht eine ganz andere Perspektive hat, als ich.
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Nicht schlecht, oder?
…in die neue Woche
Ich geh jetzt Hausarbeit machen, das mit der Mittagsstunde meines kranken Sohnes funktioniert leider auch nicht so wirklich. Also wursteln wir uns jetzt irgendwie mal so durch. Irgendwie gehts schon. Und irgendwas ist ja immer.